Zuerst den Zustand ansehen, dann Leistung messen
Eine langsame Dateikopie hat nicht immer dieselbe Ursache. Mit CrystalDiskInfo können Sie zuerst die vom Laufwerk gemeldeten Zustandsdaten betrachten, bevor Sie wiederholt Geschwindigkeitstests starten. Das kostenlose Open-Source-Programm von Crystal Dew World unterstützt HDDs, SSDs und geeignete NVMe-Geräte. Auch bestimmte USB- und Intel-RAID-Konfigurationen lassen sich auslesen, jedoch nicht jede Verbindung über einen Controller oder ein externes Gehäuse.
Wählen Sie das richtige Laufwerk anhand von Modell und Kapazität aus. Systemplatte und Sicherungsmedium können völlig unterschiedliche Nutzungszeiten haben. Betrachten Sie Gerätekennung, verfügbare Temperatur, Betriebsdauer und Zustandsanzeige zusammen. Eine Farbe oder Prozentangabe fasst gemeldete Daten zusammen. Sie ist kein Versprechen, dass der Datenträger morgen nicht ausfallen kann oder sämtliche darauf liegenden Dateien unverändert lesbar bleiben.
Warnungen mit den richtigen Angaben verstehen
SMART-Attribute und NVMe-Zustandsfelder unterscheiden sich je nach Gerätefamilie. Ein Rohwert muss auf zwei verschiedenen Modellen nicht dieselbe Bedeutung besitzen. CrystalDiskInfo interpretiert unterstützte Angaben und kann auffällige Zustände markieren. Für eine Rückfrage sind daher Attributname und genaue Laufwerksbezeichnung wichtiger als eine einzelne Zahl, die ohne Zusammenhang aus einem Bildschirmfoto übernommen wurde.
Meldet das Laufwerk einen vorsichtigen oder schlechten Zustand und enthält es die einzige Kopie wichtiger Dateien, hat eine Sicherung auf einen anderen gesunden Datenträger Vorrang. Wiederholte Benchmarks widerlegen eine Warnung nicht. Mechanische Geräusche, Verbindungsabbrüche oder unlesbare Daten verlangen auch bei unauffälliger Zusammenfassung weitere Prüfung. Das Beobachten kann eine Entscheidung unterstützen, repariert aber keine beschädigten Speicherzellen und garantiert keine Wiederherstellung verlorener Dateien.
Passendes Windows-Paket herunterladen
Der Entwickler nennt Windows XP bis Windows 11 und mehrere Architekturen. Wichtige Einschränkungen bleiben: Der Installer unterstützt Windows XP nicht, und NVMe-Unterstützung setzt Windows 10 oder neuer voraus. Für die neuesten E-Mail-Benachrichtigungen wird .NET Framework 4.8 oder neuer benötigt. Eine alte Windows-Version in der allgemeinen Liste bedeutet somit nicht, dass dort jede einzelne Funktion verfügbar ist.
Auf der offiziellen Downloadseite stehen eine Standardausgabe und Ausgaben mit Figurenmotiven. Für eine einfache Diagnose beginnen Sie mit der Standardversion. Nutzen Sie das Setup für eine normale Installation oder entpacken Sie das portable Archiv vollständig. Starten Sie das passende Programm und warten Sie die Erkennung ab. Verhindert ein USB-Gehäuse das Auslesen, kann dessen Bridge die Ursache sein, ohne dass das Laufwerk selbst defekt ist.
Ergebnisse für die nächste Entscheidung festhalten
Notieren Sie Modell, Anschlussart und beobachtete Symptome. Lesen Sie die zum Status gehörenden Attribute, bevor Sie erweiterte Steuerungen verändern. Prüfen Sie Berichte und Screenshots vor dem Teilen und verdecken Sie Seriennummern, wenn diese nicht öffentlich werden sollen. Vergleichbare Messungen helfen bei der Verlaufskontrolle; eine nötige Datensicherung sollte dadurch jedoch nicht aufgeschoben werden.
CrystalDiskMark misst Geschwindigkeit und beantwortet damit eine andere Frage. Solche Tests sind erst nach dem Schutz wichtiger Daten sinnvoll. Recuva kann bei versehentlich gelöschten Dateien auf geeigneten noch lesbaren Medien helfen. CrystalDiskInfo selbst ist weder Dateirettung noch Reparaturknopf. Laden Sie es herunter, um Speicherwarnungen besser einzuordnen und weitere Schritte mit belastbareren Informationen zu planen.