Mehrere Entfernungen sinnvoll vorbereiten
Bulk Crap Uninstaller wird auch BCUninstaller oder kurz BCU genannt. Das Programm eignet sich, wenn mehrere unerwünschte Anwendungen entfernt werden sollen. Es erstellt eine Bestandsliste, ermöglicht eine Gruppenauswahl und koordiniert die Deinstallationen. Auf einem überladenen Rechner spart diese Organisation wiederholte Arbeitsschritte. Welche Einträge tatsächlich entbehrlich sind, müssen Sie jedoch entscheiden. Beginnen Sie mit wenigen bekannten Anwendungen, statt jeden unbekannten Namen automatisch als überflüssige Software einzuordnen und ungeprüft zu entfernen.
Marcin Szeniak und weitere Mitwirkende veröffentlichen BCU unter der quelloffenen Apache-2.0-Lizenz. Private und geschäftliche Nutzung sind entsprechend deren Bedingungen möglich; eine kostenpflichtige Funktionsstufe ist nicht nötig. Die Erkennung kann mehr als die gewöhnlich registrierten Desktopprogramme erfassen. Das hilft bei übersehenen Installationen, zeigt aber auch Komponenten, die andere Anwendungen oder Geräte benötigen. Eine umfangreichere Übersicht ersetzt daher nicht die Prüfung des Zwecks der einzelnen Einträge.
Aktuelle Systemvoraussetzungen beachten
BCUninstaller 6 unterstützt Windows 10 und neuer und verwendet die .NET 8 Desktop Runtime. Ältere Projektseiten können noch Anforderungen früherer Generationen beschreiben; diese passen nicht als Grundlage für eine neue v6-Installation. Das Setup kann eine fehlende Runtime mitinstallieren. Das vollständige portable Paket bringt sie mit, während das kleinere net-Archiv eine vorhandene Runtime erwartet. Die kleinste Downloadgröße bedeutet deshalb nicht automatisch, dass sich das Paket ohne weitere Komponenten starten lässt.
Laden Sie eine stabile Veröffentlichung über die offiziellen Projektverweise herunter. Folgen Sie dem Setup oder entpacken Sie das vollständige portable Archiv in einen eigenen Ordner mit genügend freiem Speicher. Starten Sie BCU und warten Sie auf die Bestandsliste. Prüfen Sie Filter, falls eine erwartete Anwendung fehlt. Kontrollieren Sie Name, Herausgeber und Installationspfad, bevor ein Eintrag in die Auswahl kommt, besonders bei ähnlich bezeichneten Bestandteilen desselben Softwarepakets.
Die Warteschlange nachvollziehbar halten
Speichern Sie Dokumente und schließen Sie die ausgewählten Programme. Prüfen Sie die gesamte Auswahl auf das beabsichtigte Ziel und mögliche Abhängigkeiten. BCU versucht normalerweise, die ursprünglichen Uninstaller zu verwenden. Manche unterstützen stille Abläufe, andere verlangen Antworten. Verfolgen Sie deshalb Statusmeldungen und Rückfragen. Automatisierung bedeutet nicht, dass jede Deinstallation eines beliebigen Herstellers unter allen Bedingungen vollständig unbeaufsichtigt funktioniert oder ohne einen späteren Neustart auskommt.
Untersuchen Sie danach mögliche Rückstände einzeln. Ein passender Name liefert einen Hinweis, beweist aber keine ausschließliche Zugehörigkeit. Gemeinsam genutzte Ordner, Laufzeitkomponenten und persönliche Einstellungen können weiterhin sinnvoll sein. Behalten Sie unklare Einträge und nutzen Sie angebotene Sicherungsoptionen zusätzlich zu unabhängigen Dokumentkopien. Scheitert eine einzelne Deinstallation, untersuchen Sie zunächst diesen Fall. Eine stärkere Entfernungsmethode sollte nicht pauschal auf die gesamte Warteschlange angewendet werden, nur weil ein Eintrag Schwierigkeiten verursacht.
Nach dem Entfernen kontrollieren
Starten Sie bei Bedarf neu und öffnen Sie anschließend die Programme, die erhalten bleiben sollten. Kontrollieren Sie, ob unerwünschte Anwendungen verschwunden sind und wichtige Verknüpfungen weiterhin funktionieren. Revo Uninstaller bietet einen stärker einzelnen Anwendungen folgenden Ablauf für kleinere Aufgaben. Autoruns untersucht den automatischen Start, wenn eine Anwendung installiert bleiben soll. BCU erleichtert die Organisation vieler Entfernungen; eine lange Auswahl garantiert jedoch keine bestimmte Verbesserung der Geschwindigkeit oder des verfügbaren Arbeitsspeichers.