Lesen Sie den freien Speicherplatz des betroffenen Laufwerks in Windows ab und notieren Sie ihn. Klären Sie, wie viel Platz für die nächste Aufgabe benötigt wird, etwa ein Update oder ein großes Projekt. Speichern Sie offene Arbeit und prüfen Sie, ob wichtige Dateien eine weitere Kopie haben. Löschen Sie keine unbekannten Ordner auf Verdacht. Das größte Verzeichnis ist nicht automatisch entbehrlich; ein altes Videoprojekt kann mehr Platz belegen als zahlreiche kleine Caches.
Die Belegung zunächst sichtbar machen
Wählen Sie WizTree oder WinDirStat für die Analyse. Prüfen Sie große Ordner und die grafische Übersicht, öffnen Sie dann den betreffenden Ort im Explorer. Logische Dateigröße und tatsächlich belegter Speicherplatz müssen nicht übereinstimmen. Komprimierte Daten, gemeinsam verwendete Verknüpfungen und Cloud-Platzhalter können Summen zusätzlich beeinflussen. Nutzen Sie die Darstellung zum Auffinden von Kandidaten, deren Inhalt Sie anschließend untersuchen. Sie ist keine Freigabe zum automatischen Löschen.
Bekannte Dateien wiederfinden
Everything hilft, wenn Sie einen Dateinamen, eine Endung oder einen Teil des Pfads kennen. Suchen Sie ältere Installationsdateien, Archive oder Medienexporte und kontrollieren Sie Ablageort und Datum. Ähnliche Namen beweisen keine identischen Inhalte. Öffnen Sie persönliche Dateien gegebenenfalls und entscheiden Sie, welche Fassung benötigt wird. Klären Sie in synchronisierten Ordnern vorab, ob eine lokale Löschung auch die Onlinekopie und weitere Geräte betreffen würde.
Dateien verschieben und Anwendungen deinstallieren
Verschieben Sie persönliche Projekte auf ein geeignetes anderes Laufwerk und kontrollieren Sie die Zielkopie. Halten Sie zusätzlich eine Sicherung vor, damit der Umzug keine wichtige Einzelkopie hinterlässt. Entfernen Sie installierte Software über ihre Deinstallation statt durch manuelles Löschen des Programmordners. Lassen Sie Windows-Wartungsverzeichnisse und unbekannte Anwendungsdaten unangetastet. Prüfen Sie den Papierkorb, bevor Sie ihn leeren und damit seine normale Wiederherstellungsmöglichkeit aufheben.
Temporäre Daten mit Vorschau auswählen
BleachBit bietet eine Vorschau der ausgewählten unterstützten Bereinigungen. CCleaner enthält ebenfalls Dateibereinigungsfunktionen; manche zusätzlichen Werkzeuge gehören zu kostenpflichtigen Ausgaben. Wählen Sie ein Programm, lesen Sie die Kategorien und sehen Sie die vorgeschlagenen Dateien durch. Beenden Sie betroffene Anwendungen vorher. Das Entfernen von Cookies kann Sitzungen abmelden, und Browser-Caches entstehen bei normaler Nutzung erneut. Wählen Sie Passwörter und andere Daten, die Sie behalten möchten, nicht zur Bereinigung aus.
Das Ergebnis kontrollieren und Ursachen angehen
Aktualisieren Sie die Anzeige des freien Speicherplatzes und vergleichen Sie sie mit dem Ausgangswert. Gelöschte Cloud-Platzhalter oder verknüpfte Dateien geben eventuell weniger frei als erwartet. Wächst ein Ordner ständig, prüfen Sie das zuständige Programm und dessen Aufbewahrungseinstellungen. Eine gezielte Routine ist sinnvoller als jede automatische Löschoption einzuschalten. Ausreichender Arbeitsraum und verlässliche Sicherungen helfen mehr, als sämtliche temporären Verzeichnisse dauerhaft leer halten zu wollen.