smartmontools für Windows herunterladen

Entwickler: smartmontools developersOffizielle Website ↗

smartmontools bietet Speicherdiagnose über die Kommandozeile und konfigurierbare Überwachung. Die ausführlichen Berichte gehen über eine einfache Zustandsampel hinaus.

Kostenlos und quelloffen unter GNU GPL. Diagnosefunktionen hängen von Hardware und Controllerunterstützung ab.

Die Daten hinter einer Laufwerkswarnung lesen

smartmontools ist eine kostenlose, quelloffene Werkzeugsammlung für unterstützte Speichergeräte. Die beiden Hauptprogramme erfüllen unterschiedliche Aufgaben: smartctl fragt Informationen ab und steuert unterstützte Tests, während smartd eine eingerichtete Überwachung übernimmt. Bei passenden ATA-, SCSI- und NVMe-Geräten lassen sich Identifikation, SMART-Daten und Protokolle auslesen. Welche Angaben tatsächlich erscheinen, hängt von Laufwerk, Controller, Betriebssystem und Anschluss ab. Berichte verschiedener Geräte müssen deshalb nicht dieselben Felder enthalten.

Das ist hilfreich, wenn eine farbige Zustandsanzeige nicht genügend erklärt. Sie können Veränderungen einzelner Attribute vergleichen, Ergebnisse eines Selbsttests lesen oder das Modell in einem externen Gehäuse bestimmen. Beschädigte Hardware wird dadurch nicht repariert. Auch ein günstiger Status garantiert weder einen zuverlässigen Weiterbetrieb noch eine rechtzeitige Warnung vor jedem möglichen Ausfall.

Das passende Windows-Paket auswählen

Das offizielle Projekt stellt einen stabilen Windows-Installer sowie Ausgaben für andere Systeme bereit. Im Paketnamen kann win32 stehen, obwohl sowohl 32-Bit- als auch 64-Bit-Programme enthalten sind. Wählen Sie die zum Rechner passenden Komponenten und leiten Sie die Architektur nicht allein aus dem Dateinamen ab. Die Dokumentation beschreibt außerdem eine reine Extraktionsoption ohne herkömmliche Installation.

Führen Sie Diagnosebefehle in einem Terminal mit den notwendigen Administratorrechten aus. Nutzen Sie die mitgelieferte Windows-Anleitung, statt Linux-Gerätepfade in Windows-Befehle zu übernehmen. Ermitteln Sie zunächst die verfügbaren Geräte und prüfen Sie Modell sowie Kapazität. Ein Laufwerksbuchstabe für ein Dateisystem ist nicht immer die physische Gerätekennung, die der jeweilige Diagnosebefehl erwartet.

Zunächst beobachten und Protokolle lesen

Lesen Sie Geräteinformationen, verfügbare Zustandsdaten und vorhandene Protokolle, bevor Sie Einstellungen verändern oder Tests starten. SMART-Attribute und Rohwerte können herstellerspezifisch sein. Vergleichen Sie aussagekräftige Entwicklungen, statt jede große Zahl als Fehleranzahl zu verstehen. USB-Brücken, RAID-Controller und manche Adapter begrenzen die Befehlsweitergabe. Fehlende Messwerte sind daher kein Nachweis für ein gesundes Laufwerk.

Unterstützte Selbsttests laufen im Gerät; ihre Ergebnisse müssen anschließend abgefragt werden. Ein gestarteter Langtest ist noch kein erfolgreich abgeschlossener Test. Planen Sie dessen Arbeitslast, vermeiden Sie parallele Belastungstests und sichern Sie wichtige Dateien vorher. Bei ungewöhnlichen Geräuschen oder wiederholtem Verschwinden des Laufwerks haben unersetzliche Daten Vorrang vor weiteren langen Routineprüfungen.

Überwachung als laufende Aufgabe einrichten

smartd benötigt eine gezielte Konfiguration: zu beobachtende Geräte, relevante Bedingungen und den Weg für Benachrichtigungen. Die Installation allein schafft noch keine getestete Warnroutine. Prüfen Sie, ob der Dienst wie vorgesehen läuft und eine Testnachricht das Ziel erreicht. Nach einem Laufwerkstausch oder Anschlusswechsel sollte auch die Konfiguration erneut kontrolliert werden.

CrystalDiskInfo bietet eine zugänglichere grafische Übersicht für unterstützte Windows-Geräte. HDDScan stellt eine weitere Diagnoseoberfläche bereit, deren Löschoptionen gesonderte Aufmerksamkeit verlangen. Unabhängig vom Werkzeug bleiben getrennte Sicherungen und die Einordnung anhand der Symptome wichtig. Bewahren Sie einen Ausgangsbericht auf, datieren Sie spätere Beobachtungen und entfernen Sie Seriennummern vor öffentlicher Weitergabe. Detaillierte Ausgaben sollen eine begründete Entscheidung über Austausch oder Untersuchung ermöglichen, statt lediglich viele Befehle ohne konkretes Ziel auszuführen.

Fragen und Antworten

Hat smartmontools eine grafische Oberfläche?

Die Kernprogramme arbeiten über die Kommandozeile; smartd übernimmt eine konfigurierbare Hintergrundüberwachung. Sie sollten das richtige Gerät auswählen und die Dokumentation lesen können, statt einen einzelnen Knopf für automatische Reparaturen zu erwarten.

Bedeutet win32 im Paketnamen nur 32 Bit?

Nein. Das offizielle Windows-Paket enthält Programme für 32 und 64 Bit. Wählen Sie die passenden Komponenten und beachten Sie die Installationsanleitung, statt die Unterstützung allein aus diesem Teil des Namens abzuleiten.

Schützt die Installation von smartd sofort meine Daten?

Nein. Überwachung braucht passende Einstellungen und funktionierende Benachrichtigungen; eine Sicherung wird dabei nicht erstellt. Testen Sie den Meldeweg und behalten Sie unabhängige Kopien, weil manche Laufwerksausfälle keine brauchbare Vorwarnung liefern.

Brisktune ist ein unabhängiger Katalog und steht in keiner Verbindung zum Entwickler. Produktnamen und Logos gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Prüfen Sie die Dateiquelle immer vor der Installation.

HDDScan

HDDScan zeigt Laufwerksinformationen, SMART-Berichte und verschiedene Tests. Der Erase-Modus überschreibt Daten und gehört nicht zu einer gewöhnlichen Zustandsprüfung.

4.1

HWiNFO

HWiNFO verbindet eine genaue Hardwareübersicht mit Sensoren und Berichten. Aktuelle 64-Bit- und ARM64-Ausgaben sind für nichtkommerzielle Nutzung kostenlos.

8.54

CPU-Z

Mit CPU-Z lesen Sie genaue CPU-, Mainboard- und Speicherdaten aus. CPUID bietet das kostenlose Werkzeug als Setup und als portable ZIP-Datei an.

3.01