CrystalDiskMark für Windows herunterladen

Entwickler: Crystal Dew WorldOffizielle Website ↗

CrystalDiskMark prüft sequenzielle und zufällige Zugriffe. Vergleichbar werden die Messwerte erst mit passenden Einstellungen und ähnlichen Testbedingungen.

Was hinter einer Geschwindigkeitsangabe steckt

Eine große Videodatei zu kopieren belastet einen Datenträger anders als das Öffnen vieler kleiner Dateien. CrystalDiskMark misst unter anderem sequenzielle und zufällige Lese- und Schreibzugriffe. Die Tabelle bildet unterschiedliche Lasten ab, statt jede Eigenschaft auf eine einzige Zahl zu reduzieren. Das hilft beim Prüfen einer neuen SSD, beim Vergleich externer Anschlüsse oder bei der Untersuchung auffällig langsamer Dateiübertragungen.

Das Programm von Crystal Dew World ist kostenlos und quelloffen. Die Standard Edition eignet sich für den Einstieg. Thematisch gestaltete Ausgaben verändern die Darstellung, machen aus einem Leistungstest aber keine Zustandsprüfung des Laufwerks. Überprüft wurde Version 9.0.3. Öffnen Sie die Downloadauswahl über die offizielle Projektseite, damit das eigentliche Programm von anderen Angeboten auf einer Downloadseite unterscheidbar bleibt.

Geeignete Ausgabe installieren

Die Systemliste reicht von Windows XP bis Windows 11, allerdings mit wichtigen Einschränkungen je nach Paket. Der Installer und die x64-Ausgabe unterstützen XP beziehungsweise Server 2003 nicht. Angeboten werden x86, x64 und ARM64. Wählen Sie die passende Architektur und führen Sie den Installer aus oder entpacken Sie das gewählte ZIP-Paket. Ein Download für einen aktuellen PC muss auf einem alten Rechner nicht funktionieren.

Speichern Sie vor dem Test Ihre Arbeit und prüfen Sie den freien Platz für die gewählte Testdatei. Beenden Sie große Kopiervorgänge, Spieleupdates und andere intensive Laufwerkszugriffe. Dadurch sinken vermeidbare Schwankungen, auch wenn daraus kein Laboraufbau wird. Ein Laufwerk mit wiederholten Abbrüchen oder bereits gemeldeten Fehlern sollte nicht nur für einen Geschwindigkeitswert zusätzlich belastet werden.

Mit nachvollziehbaren Einstellungen messen

Kontrollieren Sie Laufwerksbuchstaben, Testgröße und Wiederholungszahl. Sind mehrere USB-Geräte angeschlossen, vergleichen Sie die Zuordnung besonders sorgfältig. Ein kurzer erster Durchlauf zeigt, ob Sie überhaupt das richtige Ziel ausgewählt haben. Größere Dateien und zusätzliche Wiederholungen verursachen mehr Schreibzugriffe. Diese tragen zur Beanspruchung von SSDs und Flashspeichern bei. Endlose Testschleifen ohne konkrete Fragestellung sind deshalb wenig sinnvoll.

Lesen Sie sequenzielle und zufällige Werte getrennt. Anschluss, Controller, Temperatur, Hintergrundaktivität und Größe der Testdatei beeinflussen das Ergebnis. Ein kleiner Test passt möglicherweise vollständig in einen schnellen Cache, während eine längere Last anders ausfällt. Notieren Sie die Einstellungen zusammen mit den Zahlen. Nur so lässt sich später beurteilen, ob ein anderer Messwert überhaupt unter ähnlichen Bedingungen entstanden ist.

Leistung und Zustand auseinanderhalten

Vergleichen Sie Ergebnisse derselben Hauptversion von CrystalDiskMark. Der Entwickler weist darauf hin, dass verschiedene Hauptversionen nicht unmittelbar vergleichbare Werte liefern. Beachten Sie außerdem die Einheiten: MB/s verwendet dezimale Bytezahlen, während Testgrößen teilweise binär angegeben werden. Abweichende Einheiten allein belegen noch keinen Leistungsverlust und sollten vor einer Bewertung geklärt werden.

CrystalDiskInfo ergänzt den Benchmark, wenn Sie verfügbare Zustands- und Überwachungsinformationen des Laufwerks betrachten möchten. Beide Werkzeuge beantworten unterschiedliche Fragen; keines verspricht, dass ein Datenträger künftig nicht ausfällt. Fehlen wichtige Dateien, hat deren Sicherung oder Wiederherstellung Vorrang vor Schreibtests. Recuva sucht nach noch wiederherstellbaren gelöschten Dateien, während CrystalDiskMark absichtlich Testdaten erzeugt.

Halten Sie abschließend Ziel, Last und Einstellungen fest. So kann ein Ergebnis bei der Kontrolle eines Kabels, eines Gehäuses oder einer Speicheraufrüstung helfen. Das Werkzeug misst das Verhalten, repariert jedoch keinen Defekt und beschleunigt ein langsames Laufwerk nicht automatisch durch den Start eines Benchmarks.

Fragen und Antworten

Kann CrystalDiskMark eine SSD reparieren?

Nein. Es misst Lese- und Schreibgeschwindigkeiten unter den gewählten Bedingungen. Niedrige Werte können beispielsweise durch den Anschluss oder Hintergrundzugriffe entstehen und zeigen allein weder einen bestimmten Defekt noch eine passende Reparatur an.

Sollte ich den Test häufig wiederholen?

Schreibtests verursachen zusätzliche Schreibvorgänge auf dem ausgewählten Laufwerk. Bei SSDs und Flashspeichern trägt das zur Beanspruchung bei. Wiederholen Sie deshalb nur so oft, wie es für eine konkrete Vergleichsfrage sinnvoll ist.

Ist CrystalDiskInfo dasselbe Programm?

Nein. CrystalDiskInfo zeigt verfügbare Zustands- und Überwachungsdaten, CrystalDiskMark misst die Speicherleistung. Die beiden Perspektiven können sich ergänzen, aber keine der Anzeigen garantiert, dass das Laufwerk auch in Zukunft ohne Ausfall funktioniert.

Brisktune ist ein unabhängiger Katalog und steht in keiner Verbindung zum Entwickler. Produktnamen und Logos gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Prüfen Sie die Dateiquelle immer vor der Installation.

In Ratgebern enthalten

HDDScan

HDDScan zeigt Laufwerksinformationen, SMART-Berichte und verschiedene Tests. Der Erase-Modus überschreibt Daten und gehört nicht zu einer gewöhnlichen Zustandsprüfung.

4.1

HWiNFO

HWiNFO verbindet eine genaue Hardwareübersicht mit Sensoren und Berichten. Aktuelle 64-Bit- und ARM64-Ausgaben sind für nichtkommerzielle Nutzung kostenlos.

8.54

Rufus

Rufus schreibt Installationsmedien und Rettungssysteme auf USB-Sticks. Kontrollieren Sie das Ziellaufwerk: Beim Erstellen gehen dessen bisherige Dateien verloren.

4.15