Anforderungen des Zielrechners klären
Notieren Sie das gewünschte Betriebssystem und die Architektur des Computers, der später vom Stick starten soll. Prüfen Sie außerdem, ob dessen Firmware UEFI oder einen älteren BIOS-Modus nutzt. Davon hängen Image und Zielkonfiguration ab. Der Windows-PC, auf dem Rufus läuft, muss nicht derselbe Rechner sein. Beziehen Sie die ISO beim Herausgeber des Betriebssystems und halten Sie ihre Version erkennbar fest.
Everything hilft, einen bekannten ISO-Dateinamen in umfangreichen Downloadordnern wiederzufinden. Kontrollieren Sie danach Edition, Architektur und Herkunft. Eine Suchliste bestätigt keine Echtheit. Stellt der Herausgeber eine Prüfsumme bereit, vergleichen Sie diese mit einer geeigneten Methode, bevor Sie aus der Datei ein Installationsmedium erstellen.
Vorhandene USB-Dateien sichern
Wählen Sie einen Stick mit ausreichender Kapazität für das Image. Kopieren Sie benötigte Dokumente auf ein anderes Gerät und testen Sie, ob die Kopien lesbar sind. Die Medienerstellung formatiert normalerweise das gewählte Ziel. Ein vertrauter Laufwerksname oder eine weitere Partition ersetzt deshalb nicht die Prüfung, welches physische Gerät tatsächlich beschrieben wird.
Entfernen Sie unbeteiligte USB-Laufwerke, wenn sie sich leicht verwechseln lassen. Laden Sie das zum vorbereitenden Windows passende Rufus-Programm herunter und öffnen Sie es. Prüfen Sie den Herausgeber vor der Zustimmung zu Administratorrechten. Eine klassische Installation entfällt, die sorgfältige Auswahl des Datenträgers jedoch nicht.
Image laden und Startmodus abstimmen
Vergleichen Sie in Rufus Gerätename und Kapazität mit dem vorgesehenen Stick. Laden Sie das ISO und prüfen Sie Partitionsschema sowie Zielsystem. GPT mit UEFI ist auf modernen Rechnern üblich. Ein Ziel mit älterem BIOS-Modus kann andere Einstellungen verlangen. Maßgeblich ist die Konfiguration des Zielgeräts, nicht eine zufällig gefundene Anleitung für einen anderen Computer.
Lesen Sie vor dem Start den Löschhinweis. Lassen Sie den Stick angeschlossen und sorgen Sie für Stromversorgung bis zum Abschluss. Schreiben Sie währenddessen keine weiteren Dateien auf dasselbe Gerät. Ein abgeschlossener Vorgang bestätigt die Medienerstellung, aber keine vollständige Hardwareunterstützung durch das gewünschte Betriebssystem.
Den Start praktisch überprüfen
Werfen Sie den Stick sicher aus und wählen Sie ihn am Zielgerät über das Bootmenü. Prüfen Sie, ob der erwartete Installer oder die Rettungsumgebung erscheint. Dafür müssen Sie noch keine interne Festplatte löschen und auch keine Betriebssysteminstallation bis zum Ende durchführen.
Fehlt der Eintrag, vergleichen Sie Firmwaremodus, Image-Architektur und ausgewählte Startoption. Ändern Sie nicht mehrere unbekannte Firmwareeinstellungen gleichzeitig. Bewahren Sie das ursprüngliche Image und die Sicherungen auf, bis das Medium geprüft und die geplante Arbeit abgeschlossen ist. So lässt sich bei einer nötigen Wiederholung mit bekannten Dateien weiterarbeiten.
Sollen mehrere Startabbilder auf denselben USB-Stick, kommt Ventoy infrage. Nach der Ersteinrichtung lassen sich passende ISO-Dateien auf die Datenpartition kopieren. Dabei darf die anfängliche Einrichtung vorhandene Dateien löschen; kontrollieren Sie deshalb das Ziellaufwerk. balenaEtcher schreibt geeignete Datenträgerabbilder direkt. Ein gewöhnliches Windows-Installations-ISO wird durch dieses Verfahren jedoch nicht automatisch zu einem brauchbaren Installationsstick.