Hinter einem allgemeinen Gerätenamen nachsehen
Windows sammelt im Laufe der Zeit Einträge für USB-Sticks, Drucker, Audiointerfaces und viele weitere Zubehörgeräte. USBDeview listet aktuell angeschlossene Geräte gemeinsam mit früher verwendeten Geräten auf. Beschreibungen und Kennungen helfen, wenn ein allgemeiner Name in einem anderen Windows-Dialog nicht eindeutig genug ist. Das portable Werkzeug von Nir Sofer bietet eine Geräteübersicht und keinen vollständigen Dienst zur automatischen Treiberinstallation.
Ein gespeicherter Eintrag ist nicht dasselbe wie eine aktive Verbindung. Ein alter USB-Stick in der Liste ist dadurch weder noch eingesteckt noch heimlich mit dem Computer verbunden. Dasselbe Gerät kann nach der Verwendung an unterschiedlichen Anschlüssen zudem mehrfach auftauchen. Prüfen Sie zunächst den Verbindungsstatus und passende Kennungen, bevor Sie einen historischen Eintrag als Fehler oder Sicherheitsproblem einstufen.
Kennungen und exportierte Informationen nutzen
Zu den hilfreichen Angaben gehören Beschreibung, Gerätetyp, Hersteller- und Produktkennung sowie eine Seriennummer, sofern das Gerät sie bereitstellt. Damit lassen sich ähnliche Zubehörteile unterscheiden oder Einträge einem bestimmten Speicherstick zuordnen. Nicht alle Geräte liefern jedes Feld. Auch Datumsangaben beruhen auf den verfügbaren Windows-Informationen und sollten nicht als lückenloser, zweifelsfreier Nachweis sämtlicher tatsächlicher Anschlusszeitpunkte interpretiert werden.
Die Informationen lassen sich unter anderem als Text, XML und HTML exportieren. Ein Bericht dokumentiert den Zustand vor einer Änderung oder erleichtert einen Vergleich zwischen zwei Computern. Teilen Sie dabei keine unnötigen Seriennummern oder sachfremden Geräteeinträge. HWiNFO ergänzt eine breitere Hardwareübersicht, falls die USB-Liste allein den zugehörigen Controller oder die übrige Systemkonfiguration nicht ausreichend erklärt.
Lesen und Verändern bewusst trennen
USBDeview kann ausgewählte Geräte trennen, deaktivieren, aktivieren oder deren Einträge deinstallieren. Diese Eingriffe erfordern mehr Sorgfalt als das Sortieren der Tabelle. Bestimmen Sie die richtige Zeile, schließen Sie Dateien auf dem Datenträger und prüfen Sie die gewählte Aktion. Das Abschalten der gerade benutzten Tastatur, Maus oder Netzwerkverbindung kann die weitere Bedienung verhindern und insbesondere einen Fernzugriff sofort unterbrechen.
Das Entfernen eines historischen Eintrags repariert keinen mechanisch beschädigten Anschluss und begründet auch keine pauschale Löschung aller getrennten Geräte. Beim erneuten Anschließen kann Windows wieder einen Eintrag erzeugen. Driver Store Explorer verwaltet hingegen Pakete im Windows-Treiberspeicher und arbeitet damit auf einer anderen Ebene. Dieses Werkzeug ist dann sinnvoll, wenn tatsächlich die Verwaltung solcher Treiberpakete untersucht werden soll.
Die passende portable Windows-Ausgabe auswählen
NirSoft stellt USBDeview unter seinen veröffentlichten Freeware-Bedingungen kostenlos bereit. Die offizielle Liste nennt Windows 2000 und weitere aufgeführte Desktopversionen bis Windows 11. Es gibt getrennte Pakete für 32 und 64 Bit. Unter Windows mit 64 Bit verlangt der Entwickler ausdrücklich die 64-Bit-Ausgabe zum Aktivieren oder Deaktivieren von Geräten. Bestimmte Angaben und Funktionen benötigen zusätzlich Administratorrechte oder hängen von der Windows-Version ab.
Laden Sie das passende ZIP auf der Produktseite herunter und entpacken Sie alle Dateien, bevor Sie das Programm ohne klassische Installation öffnen. Beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme und sichern Sie vor Änderungen einen Bericht. USBDeview beantwortet vor allem, welche Geräte Windows kennt und wie sie bezeichnet werden. Es beschafft nicht automatisch sämtliche fehlenden Treiber, untersucht nicht jeden Kabelfehler und garantiert keine einwandfreie Funktion angeschlossener Zubehörteile.