Die von Windows gespeicherten Pakete verstehen
Nach Grafiktreiber-Updates, Druckerwechseln oder einem Hardwaretausch können mehrere Treiberpakete auf dem Computer zurückbleiben. Driver Store Explorer macht diese Sammlung übersichtlicher. Das quelloffene Werkzeug zeigt Pakete im Windows-Treiberspeicher mit Angaben wie Anbieter, Version, Datum und Größe. Es richtet sich an Nutzer, die diesen Bestand nachvollziehen möchten, bevor sie gezielt etwas installieren, exportieren oder entfernen.
Der Paketbestand ist keine einfache Liste angeschlossener Geräte. Ein Paket kann für ein momentan getrenntes Gerät weiterhin benötigt werden. Mehrere Versionen können zudem für Wiederherstellung oder Kompatibilität wichtig sein. USBDeview hilft bei der Frage, welche USB-Geräte Windows aktuell oder früher erkannt hat. Driver Store Explorer untersucht dagegen die Dateien und Pakete, die Windows für die Installation und Geräteunterstützung bereithält.
Vor Änderungen die benötigten Dateien sichern
Sehen Sie sich zunächst Anbieter und Geräteklasse der interessanten Einträge an. Prüfen Sie Versionsangaben, statt aus einem alten Datum unmittelbar auf einen unnötigen Treiber zu schließen. Ein Treiberexport sichert die tatsächlichen Paketdateien. Ein CSV-Export enthält hingegen nur eine Bestandsliste und ersetzt diese Dateien nicht, wenn ein zuvor entferntes Paket später wieder installiert werden muss.
Bewahren Sie zusätzlich passende Hersteller-Installationspakete und einen Wiederherstellungsweg für wichtige Geräte auf. Ein exportiertes Treiberpaket enthält möglicherweise nicht jede Steuerungsanwendung und Zusatzkomponente der ursprünglichen Installation. Gerade bei Netzwerk- oder Speichergeräten sollte klar sein, wie die Funktion wiederhergestellt werden kann. Prüfen Sie das, bevor eine Änderung den normalen Zugriff auf den Rechner oder benötigte Daten unterbrechen könnte.
Alte und ungenutzte Pakete sorgfältig bewerten
Automatische Auswahlfunktionen erleichtern die Sichtung großer Bestände, kennen jedoch nicht jede spätere Nutzung. Das Projekt warnt ausdrücklich davor, ungenutzt mit sicher entbehrlich gleichzusetzen. Sicherheitssoftware, Drucker, Netzwerkkomponenten und weitere Software können weiterhin auf Pakete angewiesen sein, selbst wenn zum Zeitpunkt der Auswahl kein zugeordnetes Gerät angezeigt wird. Eine Markierung ersetzt deshalb keine nachvollziehbare Prüfung des jeweiligen Eintrags.
Ein derzeit getrenntes Gerät kann später wieder angeschlossen werden. Kontrollieren Sie ausgewählte Zeilen einzeln und bevorzugen Sie eine kleine, verstandene Änderung. Erzwingen Sie keine Entfernung eines verwendeten Pakets, nur um Speicherplatz freizugeben. Löschen Sie den Ordner FileRepository auch nicht manuell. Für Offline-Treiberspeicher deaktiviert das Projekt die automatische Auswahl alter und ungenutzter Pakete, weil sich die tatsächliche Gerätenutzung dort nicht zuverlässig bestimmen lässt.
Die offizielle Windows-Version herunterladen
Driver Store Explorer wird von lostindark und weiteren Mitwirkenden auf GitHub unter GNU GPL Version 2 veröffentlicht. Vorausgesetzt werden Windows 7 oder neuer, .NET Framework 4.7.2 oder neuer sowie Administratorrechte. Wählen Sie zum Ausführen das veröffentlichte Programmpaket und nicht das Quellcodearchiv. Entpacken Sie die Dateien und lesen Sie die Hinweise, bevor Sie eine Sitzung mit erhöhten Rechten starten.
Das Programm kann Pakete anzeigen, hinzufügen, installieren, exportieren und entfernen. Es ist kein universeller Online-Updater, der sämtliche erforderlichen Treiber automatisch auswählt. Snappy Driver Installer Origin unterstützt einen anderen Ablauf zur Treibersuche, während dieses Werkzeug den vorhandenen Speicher verwaltet. Starten Sie nach einer gezielten Änderung bei Bedarf neu oder verbinden Sie Geräte erneut und prüfen Sie anschließend die Funktionen, auf die Sie angewiesen sind.