Doppelte Inhalte mit ihrem Zweck betrachten
dupeGuru sucht in ausgewählten Ordnern nach gleichen oder ähnlichen Dateien. Das hilft nach dem Zusammenführen von Dokumentbeständen, dem Kopieren von Fotos mehrerer Geräte oder dem Neuordnen einer Musikbibliothek. Die eigentliche Aufgabe besteht nicht darin, möglichst viele Treffer zu erzeugen, sondern die richtige Kopie im geordneten Bestand zu behalten. Zwei identische Dateien können unterschiedliche Aufgaben erfüllen, wenn eine als bewusste Sicherung dient oder zu einem Projekt mit festem Dateipfad gehört.
Das Projekt ist unter der GNU General Public License Version 3 quelloffen verfügbar. Die offizielle Website verlinkt Windows-Installer für 32- und 64-Bit-Systeme sowie getrennte Pakete für macOS und Linux. Wählen Sie die zur Umgebung passende Windows-Ausgabe über die offiziellen Veröffentlichungslinks. Der Hauptdownload verweist derzeit auf 4.3.1. Ältere Dokumentation kann die Grundbegriffe erklären; vergleichen Sie die dortigen Bezeichnungen trotzdem mit den Menüs und Einstellungen der tatsächlich installierten Programmversion.
Zuerst die Vergleichsart festlegen
Die Modi Standard, Music und Picture behandeln unterschiedliche Fragestellungen. Ein Vergleich des Dateiinhalts ist etwas anderes als eine unscharfe Suche nach ähnlichen Namen. Verwandte Namen können verschiedene Bearbeitungsstände bezeichnen und beweisen keine identischen Inhalte. Der Musikmodus kann Metadaten berücksichtigen, während der Bildmodus visuell ähnliche Bilder mit unterschiedlichen Dateien findet. Entscheiden Sie vorher, ob Sie exakte Kopien oder verwandte Motive suchen, bevor Sie eine Treffergruppe als überflüssigen Bestand behandeln.
Beginnen Sie mit einem kleinen kopierten Testordner statt mit dem gesamten Laufwerk. Fügen Sie die relevanten Verzeichnisse hinzu und kennzeichnen Sie die bevorzugte Sammlung gegebenenfalls als Referenzordner, um ihre Dateien vor gewöhnlicher Markierung zu schützen. Damit wird klarer, welche Seite erhalten bleiben soll. Schließen Sie absichtlich angelegte Backups aus. Beachten Sie bei synchronisierten Ordnern außerdem, dass ein lokaler Löschvorgang an weitere Geräte und den Onlinespeicher weitergegeben werden kann.
Treffergruppen und Markierungen getrennt prüfen
Untersuchen Sie nach dem Suchlauf mehrere Gruppen, bevor Sie eine Aktion ausführen. Vergleichen Sie vollständige Pfade, Größen und die zum Modus passenden Angaben. Öffnen Sie unklare Dateien in der zuständigen Anwendung. Eine komprimierte Abbildung, eine Bearbeitung und das Kameraoriginal können ähnlich aussehen und dennoch verschiedenen Wert besitzen. Auch Musikdateien mit gleichen Tags können sich unterscheiden. Der Ähnlichkeitsschwellwert steuert die Suche, garantiert aber nicht, dass sämtliche Treffer untereinander austauschbar sind.
In dupeGuru unterscheidet sich die hervorgehobene Zeile von der Menge markierter Dateien. Kontrollieren Sie die Markierungen vor jedem Verschieben oder Löschen. Behalten Sie die vorgesehene Referenz und prüfen Sie bei wichtigen Sammlungen weitere Gruppenmitglieder einzeln. Neben dem Entfernen lassen sich Ergebnisse verschieben oder kopieren. Ein vorläufiger Prüfbereich kann die Kontrolle erleichtern, sollte jedoch außerhalb der Ordner liegen, die Sie beim nächsten Durchgang erneut untersuchen möchten.
Den verbliebenen Bestand praktisch testen
Prüfen Sie erhaltene Dateien und davon abhängige Anwendungen, bevor Sie den Papierkorb leeren oder eine Kontrollkopie entfernen. Der Vergleich weiß nicht, ob ein Videoprojekt, eine Wiedergabeliste oder eine Dokumentverknüpfung einen bestimmten Pfad benötigt. Everything hilft beim Auffinden bekannter Dateinamen; TreeSize Free zeigt, ob Duplikate überhaupt einen wesentlichen Platzbedarf erklären. Verwenden Sie dupeGuru für eine gezielte Untersuchung und kontrollieren Sie anschließend die gewünschte Ordnung, statt den Erfolg nur an der Zahl gelöschter Dateien zu messen.