Den Platzbedarf als Karte verstehen
SpaceSniffer stellt die Datenträgerbelegung als Treemap dar. Große Rechtecke stehen für große Datenmengen, verschachtelte Bereiche machen die Ordnerstruktur sichtbar. Das hilft, wenn ein Laufwerk fast voll ist und vertraute Verzeichnisnamen die Ursache nicht erklären. Ein Videoexport, eine ältere Spielebibliothek oder das Abbild einer virtuellen Maschine kann auf der Karte unmittelbar auffallen. Die Darstellung zeigt Ansatzpunkte für eine Untersuchung; sie entscheidet nicht, welche Dateien entbehrlich sind oder gelöscht werden sollten.
Uderzo Software veröffentlicht das Programm als Freeware und nimmt Spenden an. Die aktuelle Ausgabe wird als portables x64-Archiv angeboten. Entpacken Sie es vor dem Start in einen wiedererkennbaren Ordner, statt die Anwendung jedes Mal innerhalb der ZIP-Datei zu öffnen. Lassen Sie die zugehörigen Paketdateien zusammen. Verwenden Sie die Downloadseite des Herstellers, damit Sie die aktuelle Verteilung erreichen und nicht versehentlich ein altes Archiv aus einem Suchergebnis übernehmen.
Ergebnisse im Zusammenhang lesen
Wählen Sie ein Laufwerk oder einen gezielteren Ordner für die Untersuchung. Die Karte entsteht bereits während des Einlesens. Warten Sie auf den Abschluss des betreffenden Bereichs, bevor Sie einen Wert als endgültig behandeln. Zugriffsrechte können die Untersuchung geschützter Verzeichnisse einschränken. Administratorrechte helfen gegebenenfalls bei einer berechtigten Prüfung, doch ein unzugänglicher Bereich ist nicht automatisch leer. Berücksichtigen Sie fehlende Bereiche beim Vergleich mit der freien Kapazität, die Windows meldet.
Öffnen Sie einen auffälligen Kartenbereich und verfolgen Sie seine übergeordneten Ordner. Ein großes Archiv kann ein erneut herunterladbares Installationspaket sein, aber ebenso die einzige Projektkopie enthalten. Prüfen Sie den vollständigen Pfad und den tatsächlichen Inhalt. Beginnen Sie bei bekannten persönlichen Verzeichnissen wie Downloads oder abgeschlossenen Videoprojekten. Entfernen Sie keinen unbekannten Windows- oder Programmordner nur deshalb, weil seine Fläche auf der Karte besonders groß und damit auffällig erscheint.
Mit Filtern eine konkrete Frage beantworten
SpaceSniffer unterstützt Bedingungen für Dateinamen, Größe und Alter. Ein Bildformat kann die Darstellung auf eine Sammlung eingrenzen; eine Altersbedingung hilft beim Sichten älterer Bestände. Kombinierte Bedingungen beantworten gezieltere Fragen, etwa nach großen, lange unveränderten Archiven. Ein altes Änderungsdatum bleibt jedoch lediglich ein Hinweis. Steuerunterlagen oder Originalfotos verlieren ihren Wert nicht dadurch, dass sie über mehrere Jahre unverändert auf einem Datenträger liegen und selten geöffnet werden.
Ein Filter verändert die Ansicht, nicht den vorhandenen Dateibestand. Entfernen Sie ihn, bevor Sie den gesamten Anteil eines Ordners beurteilen. Vorübergehende Farbmarkierungen können eine Sichtung ordnen, und Textexporte halten Erkenntnisse für eine spätere Entscheidung fest. Ein solcher Bericht dokumentiert die Untersuchung, sichert aber nicht die enthaltenen Dateien. Prüfen Sie sensible Namen und Pfade, bevor Sie die Liste zur Unterstützung an eine andere Person oder eine öffentliche Hilfeseite weitergeben.
Aus einem Fund eine sinnvolle Maßnahme machen
Verwalten Sie erkannte Daten nach Möglichkeit in der zuständigen Anwendung. Ein Spiel wird regulär deinstalliert, statt seinen Installationsordner zu löschen. Kontrollieren Sie bei persönlichen Archiven zuerst die Zielkopie und untersuchen Sie nach der Änderung den Speicher erneut. WizTree bietet eine weitere Möglichkeit zur Belegungsanalyse; TreeSize Free verbindet eine Ordnerhierarchie mit einer grafischen Darstellung. SpaceSniffer passt besonders dann, wenn Sie die Verteilung des Speicherplatzes direkt auf einer navigierbaren Karte erkunden möchten.